Michail Nogin wurde am 20. April 1959 in einer kleinen Stadt in Russland geboren. Sein Vater war hauptberuflicher Militärpilot und so verbrachte Michail seine Kindheit an unzähligen Militärflughäfen, wo er seine Liebe zur Technik entwickelte. Mit der Pensionierung des Vaters kehrte die Familie in dessen Heimatstadt Moskau zurück. Dort besuchte Michail eine Kunstschule und entschied sich nach dem Abschluss für eine höhere Kunstausbildung. Im Jahr 1981 absolvierte er die Moskauer Höhere Lehranstalt für Kunst und Gewerbe (frühere Stroganoff-Kunsthochschule), in der er an der Fakultät für monumental-dekorative Kunst, Abteilung Bildhauerei studierte. Wie jeder sowjetische Künstler lebte auch er von Aufträgen zur Errichtung von Denkmälern für Kriegshelden, Lenin- Monumenten, Porträts herausragender Persönlichkeiten, Jubiläumsmedaillen und Grabdenkmälern. In seinem Atelier fertigte er auch schöpferische Arbeiten, welche er allerdings außschließlich im engsten Freundeskreis zeigen konnte. Aus dieser Zeit entstammen Kompositionen wie „die Grenze“, welche das entzweite Deutschland symbolisiert, „XX Jahrhundert“, den zerstörten Seelen und zerbrochenen Schicksalen in Russland gewidmet, „Brüder in Christ“, ein Memorialprojekt für alle Kriegsopfer der beiden Weltkriege, sowie „der Tunnel“, ein Symbol des Leidens des menschlichen Geistes unter diktatorischen Regimen, welches später seinen verdienten Platz im Museum Check Point Charlie in Berlin eingenommen hat.

Nach dem Zerfall der Sowjetischen Union öffneten sich die Grenzen und durch einen glücklichen Zufall wurde Michail von einem Kunstsammler nach Österreich eingeladen. So kam Michail 1989 gemeinsam mit seiner Frau Elena und deren damals 2 jährigen Tochter Katja nach Wien.

Der neue Lebensabschnitt begann in einem kleinen Kunstatelier im Palais Kinsky an der Freyung. Inspiriert durch die neue Umgebung und die Eindrücke der zahlreichen Reisen folgte eine Periode intensiven Schaffens. In den 90er Jahren entstand eine Serie von Silberminiaturen, eine Reihe von Porträts und Akten, sowie Denkmalprojekte für Gustav Klimt, Egon Schiele und Sigmund Freud.

Aus einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem früheren Bürgermeister der Stadt Tulln an der Donau, Willy Stift, entstand eine Reihe hervorragender Skulpturen, Kompositionen welche die Stadt zu einem Freilichtmuseum seiner monumentalen Werke gemacht haben:

Mai 2000 Denkmal des österreichischen Malers Egon Schiele

Juni 2001 Reiterstandbild des römischen Kaisers Mark Aurel

Juni 2002 Relief "Römisches Stadttor"

Juli 2005 Mehrfiguren Skulpturkomposition "Nibelungendenkmal"

März 2008 Brunnen "Rosenarkade"

August 2010 Bronzekomposition „Donaunixe“

Seit 2006 arbeitet Michail in seinem Atelier in der Pramergasse 10, in 1090 Wien, in welchem seine zahlreichen Plastiken, graphischen Arbeiten und Nigonografien einen perfekten Ausstellungsplatz gefunden haben.

Lebenslauf

1959 Geboren in Russland

1981 Abschluss der Moskauer höheren Lehranstalt für Kunst und Gewerbe (frühere Stroganoff- Kunsthochschule), Fakultät für monumental-dekorative Kunst, Abteilung Bildhauerei

1980-1989 Teilnahme an sowjetischen und internationalen Kunstausstellungen; Aufträge zur Errichtung von Denkmälern für Kriegshelden, Porträts, Jubiläumsmedaillen, Grabdenkmälern.

seit 1989 Fortsetzung der künstlerischen Arbeit in Wien (Österreich) Atelier im Palais Kinsky, Freyung 4,

1991-1992 Atelier und ständige Ausstellung im "Atelier Michail Nogin" Bäckerstrasse 2, 1010 Wien Schaffung einer Reihe von Kunstwerken für private Sammlungen, Arbeit an Denkmalsentwürfen für Österreich (Sigmund Freud Denkmal, Gustav Klimt Denkmal)

1996 Beteiligung an der Wiederherstellung der Skulpturen an der wiedererrichteten Christus-Erlöser- Kathedrale in Moskau. Relief St.Anna

1999-2002 Lehrauftrag an der Russischen Akademie für Malerei, Bildhauerei und Architektur in Moskau

Mai 2000 Denkmal des österreichischen Malers Egon Schiele in Tulln (Österreich)

Juni 2001 Reiterstandbild des römischen Kaisers Mark Aurel in Tulln (Österreich)

Juni 2002 Relief "Römisches Stadttor" in Tulln (Österreich)

Juli 2005 "Nibelungendenkmal" in Tulln (Österreich)

Ab 2006 Atelier und ständige Ausstellung im "Kunstatelier Bildhauer Michail Nogin" Pramergasse 10, Stiege 1, 1090-Wien

Juli 2006 Denkmal des russischen Künstlers M. Wrubel in Omsk (Russland)

März 2008 Brunnen "Rosenarkade" in Tulln (Österreich)

Ab Apr. 2008 Regierungsauftrag des Gebietes Omsk (Russland) Denkmal für Admiral А. Koltschak, Oberster Regent Russlands (1918-1922)

Aug. 2010 Bronzekomposition „Donaunixe“ Tulln, Niederösterreich

Sept. 2012 Bronzekomposition „Europa“ Gemeinde Grafenwörth, Niederösterreich

Dez. 2012 Erstveröffentlichung der Erfindung neuer lichtgraphischer Fotokunst: Nigonografie im Rahmen einer Ausstellung im Atelier Bildhauer Michail Nogin Pramergasse 10