Nigonografie

Mikhail Nogin ist Künstler und Bildhauer. Die von seiner Hand geschaffenen Denkmäler verweisen auf die großen Meister der Vergangenheit. Seine Grafiken und Plastiken sind geprägt von der überragenden Qualität der verschwindenden Hohen Schule der Klassik.

Daneben ist Mikhail Nogin aber stets auch auf der Suche nach neuen Wegen in der Kunst. Sein Hauptwerk war immer von der Fotografie begleitet. Er ist leidenschaftlicher Sammler alter Fototechnik und ein Anhänger der analogen Fotografie.

Infolge von Experimenten mit analogen Fotoapparaten entstand eine neue Technik zur Erzeugung licht-grafischer Darstellungen. Mit dieser Technik sind die hier vorgestellten Arbeiten entstanden. Die Fotografien stammen von analogen rein mechanischen Fotokameras. Der Druck ist analog.

Die Darstellungen sind licht-grafische manuelle Zeichnungen von Menschen und Objekten, die im dunklem Raum belassen und mit der Kamera festgehalten sind. Das Instrument zur Fertigung der Zeichnung ist die einzigartige Erfindung des Autors. Zu keinem Zeitpunkt der Entstehung der Arbeiten wurde Computertechnik eingesetzt.

Die künstlerische Methode zur Erstellung dieser Arbeiten nannte der Autor „Nigonografie“.